FAQ

Frag doch mal die Feuerwehr

Hier werden Fragen beantwortet, die uns auf verschiedenen Wegen von Bürgern und Interessierten erreichen.
Wenn auch Sie eine Frage stellen möchten, dann können Sie dies über das Kontaktformular.
Möchten Sie Ihre Frage lieber anonym Stellen, dann können Sie sich auch einfach dieses Dokument herunterladen.
Welches Sie dann direkt am PC ausfüllen und drucken können, oder aber erst ausdrucken und dann handschriftlich mit der/den Fragen füllen. Anschließend können Sie es entweder persönlich am Feuerwehrhaus in den Briefkasten werfen, oder aber völlig anonym via Post an das Feuerwehrhaus senden. 
Die Adresse finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

Frage: Warum haltet ihr am Standort B206 fest?

Antwort: Die zentrale Lage ermöglicht die Einhaltung von Hilfsfristen laut Brandschutzgesetz. (10 min.) (Grafik unten)
Es wurden alternative Grundstücke gesucht, jedoch kamen verschiedene Liegenschaften aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in Frage. Beispiele: keine geeignete Bauplatzgröße, Wohnbebauung, kein Lärmschutz, schlechte Verkehrstechnische Anbindung dadurch Verzögerung der anrückenden Einsatzkräfte und somit keine Möglichkeit die Hilfsfristen einzuhalten.
Erläuterungen zur Grafik unten:
Wenn unsere Kameraden also sieben Minuten benötigen, um in ausreichender Anzahl am Feuerwehrhaus einzutreffen und das erste Einsatzfahrzeug zu besetzen, dann schaffen sie es unter Einhaltung der Hilfsfrist nur innerhalb des roten Kreises an der Einsatzstelle einzutreffen. Die Zeitangaben beziehen sich also auf die Zeitspanne zwischen Alarmierung und Ausrücken, nicht auf die Zeit vom Ausrücken bis zum Eintreffen am Einsatzort. Das bedeutet, dass im optimalen Fall das erste Einsatzfahrzeug vier Minuten nach Alarmierung die Wache verlässt.

Frage: Benötigt ihr eine eigene Atemschutzwerkstatt?

Antwort: Nein, brauchen wir nicht. Aufgrund der geringen Entfernung (1,2km Luftlinie) zur Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in der Hamburger Straße, die zum Kreisfeuerwehrverband gehört, ist es unkompliziert möglich, dort unsere Geräte warten und prüfen zu lassen (an die 30 Atemschutzgeräte und über 50 Atemschutzmasken), diese werden nach jeder Benutzung im Einsatz wieder befüllt, gereinigt und geprüft.
So können wir gerade mit Blick auf unser Bauvorhaben ca. 150.000 Euro einsparen. 

Definition:
Eine Atemschutzwerkstatt wird nach DIN 14092, Teil 4 Feuerwehrgerätehäuser, Atemschutzwerkstätten gebaut und so ausgerüstet, dass alle Atemschutzgeräte sachgemäß gereinigt, desinfiziert, getrocknet und geprüft werden können. Zur Lagerung von eingehenden und gewarteten Geräten müssen getrennte Räume vorhanden sein.
Zum Instandhalten von Atemschutzgeräten einschließlich Atemanschlüssen zählen das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft sowie das Prüfen nach festgelegten Fristen mit Prüfgeräten. 

Share by: